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Die neuen 64-Bit-Clients

Nach einer langen Testphase hat die Firma HCL mit Version 12.0.2 alle drei Clients (Notes, Designer & Admin) endlich auch als 64-Bit-Version freigegeben. Diese glänzen vor allem durch eine bessere Performance, wie Sie der folgenden Darstellung entnehmen können:

Ich kann obige Prozentzahlen zwar nicht exakt verifizieren, aber die Clients sind definitiv schneller!

Trotzdem muss ich vor einem Einsatz der 64-Bit-Clients warnen, vor allem wenn Sie Domino-Anwendungen im Einsatz haben. In diesem Fall müssen Sie folgendes beachten:

  •  Bei Erweiterungen muss auf 64-Bit-Bibliotheken umgestellt werden, z. B. bei Verwendung von ODBC
  • Objekte, die via COM oder OLE erstellt werden, müssen ebenfalls der Bitgröße entsprechen. Wird etwa in LotusScript via COM/OLE auf Microsoft Excel zugriffen, muss eine 64-Bit-Version von Microsoft Office anstelle der 32-Bit-Version installiert werden.
  • Native Windows C-API-Aufrufe in LotusScript müssen umgebaut werden

Dazu gibt es von der HCL auch eine Technote, in dem einige Einschränkungen, einschließlich einer in letzter Minute entdeckten Regression, erläutert sind:
https://support.hcltechsw.com/csm?id=kb_article&sysparm_article=KB0101520

Bei den neuen 64-Bit-Clients handelt es sich definitiv um einen wichtigen Schritt in die Zukunft, aber ich würde zumindest auf das erste Fix Pack warten (angekündigt für Q2 2023), bevor ich sie in größerem Umfang in der Produktion einsetze. Sie können die neuen 64-Bit-Clients allerdings jetzt schon dazu verwenden, um Ihre Anwendungen zu testen, denn darum kommen Sie ohnehin nicht herum!

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